Begriff aus dem Lexikon

Mondphase

Das sich verändernde beleuchtete Erscheinungsbild des Mondes von der Erde aus. Die Hauptphasen sind Neumond, erstes Viertel, Vollmond und letztes Viertel.

  • Mond
  • Astronomie
  • Kalender

Die Mondphase beschreibt das sich verändernde beleuchtete Erscheinungsbild des Mondes, von der Erde aus beobachtet. Die vier benannten Hauptphasen sind Neumond, erstes Viertel, Vollmond und letztes Viertel. Dazwischen verändert sich die Gestalt kontinuierlich; ein Kalender nennt berechnete Zeitpunkte ausgewählter Stellen des Zyklus.

Bei einem Viertelmond ist ungefähr die Hälfte der sichtbaren Scheibe beleuchtet. Der Name bezeichnet den Abschnitt des Zyklus, nicht ein Viertel der hellen Scheibe. Die Phase ist auch nicht das Mondzeichen, das eine Tierkreisposition beschreibt.

Die genaue Phasenzeit bestimmt weder den örtlichen Mondaufgang noch Wetter oder Sichtbarkeit. Dass der Mond am Abend vor oder nach diesem Zeitpunkt fast voll aussieht, widerspricht dem Kalender nicht.

Der Mondphasenkalender zeigt die berechneten UTC-Zeitpunkte als Datum und Uhrzeit in Europe/Berlin, einschließlich Sommerzeit. Der Kalender-Leitfaden erklärt Zeitzonen und mögliche Datumswechsel. Für eine Beobachtung sind zusätzlich örtliche Bedingungen erforderlich.

Wenn du Phasen als Erinnerung zur Reflexion verwendest, ist das eine gewählte Praxis. Ein berechneter Zeitpunkt sagt keine Stimmung und keine Lebensereignisse voraus.

Quellen und weitere Lektüre

Die Methodik nennt die Berechnungskonvention. Die NASA-Erklärung der Mondphasen veranschaulicht das Erscheinungsbild, ohne ihm astrologische Bedeutung zu geben.